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lecture: Wie das Internet der Dinge unsere PrivatsphÀre unterwandert

IoT Fails

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Es mag bequem sein, mit einer App das Licht im Wohnzimmer zu dimmen, mit einem Button Klopapier bei Amazon nachzubestellen, oder sich von Alexa den Wetterbericht vorlesen zu lassen. Doch die Bequemlichkeit hat ihren Preis. Das „Internet der Dinge“, das eine immer grĂ¶ĂŸere Vernetzung in den Alltag bringt, gefĂ€hrdet unsere PrivatsphĂ€re.

Anschließend an meinem Talk „Privacy Fails“ vom vergangenen Jahr möchte ich euch dieses Jahr ĂŒber eine weitere Entwicklung erzĂ€hlen, die unsere PrivatsphĂ€re gefĂ€hrdet. Heutzutage werden immer mehr Dinge mit dem Internet verbunden, die dies eigentlich gar nicht nötig hĂ€tten. ZahnbĂŒrsten zum Beispiel. Vibratoren. Oder Weinflaschen. All diese Dinge sind im Netz.

Doch wer ĂŒberprĂŒft, ob diese wirklich sicher sind? Viele Hersteller dieser Dinge kĂŒmmern sich in erster Linie um ihr GeschĂ€ft und darum, die Produkte schnell auf den Markt zu bringen, und weniger um die Sicherheit. In meinem Talk möchte ich einige Beispiele aufzeigen und erklĂ€ren, warum dies zum Problem fĂŒr uns alle wird.

Dann stellt sich noch die Frage: Woher weiß man, dass die vernetzten GerĂ€te nicht permanent mitlauschen, oder Daten leaken? Viele davon tun dies. Denn ohne die umfassende Erfassung und Verarbeitung schier unvorstellbarer Datenmengen lassen sich viele Annehmlichkeiten, die sie uns versprechen, technisch gar nicht bewerkstelligen. Doch je mehr Informationen ĂŒber uns gesammelt werden, desto mehr wird das Konzept vom „offline sein“, also von „allein“ und „privat“ sein, abnehmen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass wir immer mehr die Kontrolle darĂŒber verlieren, welche Informationen ĂŒber uns eigentlich gesammelt werden. Doch wie kommen wir da wieder raus?

Info

Day: 2017-10-26
Start time: 12:00
Duration: 00:45
Room: Volkskundemuseum Saal 1

Language: de

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